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Das Auffinden unbekannter Substanzen an unerwarteten Orten wirft oftmals die Frage auf, ob es sich hierbei um unbedenkliche Substanzen oder Schadstoffe mit Gefährdungs-potenzial handelt.

Ein typisches Beispiel hierfür, das vor allem bei der Sanierung von Gebäuden häufig vorkommt ist die Frage, ob ein auffällig erscheinender Werkstoff  oder Anstrich z.B. Asbest oder als WHO-Fasern einzustufende künstliche Mineralfasern (KMF)  enthält. 

Die analytische Elektronenmikroskopie kann nicht nur die für Asbest charakteristische Faserstruktur bestimmen, sondern mit Hilfe der  Elementanalyse (EDX) auch eine Aussage über die chemische Zusammensetzung liefern.  Damit ist die Unterscheidung von unbedenklichen Baustoffen eindeutig, schnell und zuverlässig möglich - darüber hinaus wird sogar die Art des Asbests bestimmt (z.B. Chrysotil-Asbest, Krokydolith etc.). Die Untersuchungen erfolgen dabei grundsätzlich in Einklang mit VDI 3866 Blatt 5 sowie - falls eine Quantifizierung gewünscht ist - gem. BIA 7487.

Im Falle künstlicher Mineralfasern, wie sie z.B. in Dämmstoffen oder schalldämmenden Deckenverkleidungen vorliegen können wird, sofern die Fasern das WHO-Kriterium erfüllen, anhand des analytisch ermittelten Kanzerogenitäts-Indexes KI eine Einstufung nach TRGS 905 vorgenommen.


Chrysotil - Asbest aus einer Ausbauplatte im Elektronenmikroskop - die sich immer weiter aufteilende extrem feine Faserstruktur, die u.a das hohe Gefährdungspotenzial von Asbest bedingt, ist deutlich zu erkennen:


  • Das mittels Element-Mapping erstellte analytische Abbild der Probe zeigt die für Chrysotol-Asbest typische Zusammensetzung: Magnesiumsilikat hier vorliegend in einer zementgebundenen Ausbauplatte: